Frankfurt mit Top-Besetzung gegen Leverkusen | 2005-08-06
Frankfurt/Main - Trainer Friedhelm Funkel hat zum Heimdebüt von Bundesliga-Aufsteiger Eintracht Frankfurt gegen Bayer Leverkusen die Qual der Wahl.
Bis auf Kapitän Alexander Schur (Kreuzbandriss) steht dem Coach in der voraussichtlich mit 45 000 Zuschauern nicht ganz ausverkauften Commerzbank-Arena der komplette Kader zur Verfügung. Die letzten vier Heimspiele hat Frankfurt allerdings gegen Bayer verloren.
Alle haben hervorragend mitgezogen, darauf lässt sich aufbauen, meinte der 51-jährige Funkel 28 Stunden vor dem Auftakt. Aber aus der Aufstellung machte der Coach wie schon zu Zweitliga-Zeiten bis zuletzt ein Geheimnis. Die Aufstiegseuphorie müssen wir mitnehmen. Angst haben wir vor keinem, aber Respekt, sagte Funkel. Auch Jermaine Jones, der gegen seinen Ex-Club Leverkusen besonders motiviert ist, hat eine Knochenhautreizung weitgehend überwunden.
Von den annähernd vier Millionen Euro teuren Neuzugängen haben Marco Rehmer sowie die Schweizer Nationalspieler Benjamin Huggel und Christoph Spycher die besten Chancen für die Startelf. Ioannis Amanatidis sitzt nach seinem Muskelfaserriss als Joker auf der Bank.
Leverkusens Trainer Klaus Augenthaler ist nach dem kurzfristigen Verkauf von Angreifer Franca nach Japan auf der Suche nach Ersatz. Ich brauche noch einen Stürmer, der Berbatow und Woronin unter Druck setzen kann und sofort für uns einsetzbar ist, erklärte der Coach, der bei den Hessen mit seiner Bestbesetzung durchstarten will. Die Atmosphäre ist gut. Die nötige Geschlossenheit ist zu erkennen. Von den sechs Neuzugängen hat es lediglich der Brasilianer Athirson als linker Außenverteidiger in die Startformation geschafft.