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BVB erkämpft 2:2 beim VfL Wolfsburg | 2005-08-06


Wolfsburg - Borussia Dortmunds neu formierte Elf hat mit einem 2:2 (0:1) beim VfL Wolfsburg einen ordentlichen Saisonauftakt in der Fußball-Bundesliga abgeliefert.

Ebi Smolarek (55.) und Jan Koller (81.) erzielten vor 23 368 Zuschauern die Tore für die Borussen, bei denen der erst 16 Jahre, 11 Monate und einen Tag alte Nuri Sahin zum jüngsten Bundesliga-Spieler avancierte. Diego Klimowicz (9.) und Kevin Hofland (82.) traf für die Wölfe,die sich für das blamable Ausscheiden im UI-Cup mit einer engagierten Leistung wenigstens zum Teil rehabilitieren konnten.

Bei anfänglichem Nieselregen und empfindlicher Kälte lieferten sich die beiden UI-Cup-Enttäuschungen einen offenen Schlagabtausch, in dem die in Bestbesetzung angetretenen Hausherren die ersten nachhaltigen Akzente setzten. Schon nach drei Minuten lag der Ball im BVB-Netz, aber Schiedsrichter Wolfgang Stark (Ergolding) erkannte den Treffer wegen einer Abseitsstellung des Schützen Klimowicz nicht an.

Der 31 Jahre alte Argentinier ließ aber nicht locker und wurde nur sechs Minuten später mit seinem 40. Bundesliga-Tor im VfL-Trikot belohnt. Nach einer Ecke von Regisseur Andres DAlessandro, der wieder einen seiner besseren Tage erwischt hatte, schoss er den Ball unbedrängt aus Nahdistanz über die Linie. Dabei sah die BVB-Abwehr mit den Nationalspieler Christian Wörns und Christoph Metzelder alles andere als gut aus.

Nach dem Start nach Maß prüfte DAlessandro den sicheren BVB- Keeper Roman Weidenfeller in der 22. Minute mit einem Distanzschuss aus 20 Metern. Damit hatte sich die Wolfsburger Angriffsherrlichkeit vor dem Wechsel aber auch schon erschöpft.

Der Gast machte es aber auch nicht viel spannender. Im Angriff wurde immer wieder der lange Jan Koller gesucht, aber der Zwei-Meter- Mann konnte sich in der ersten Halbzeit nur zwei Mal Erfolg versprechend in Szene setzen. In der zwölften Minute ging ein Kopfball des tschechischen Nationalstürmers am linken Pfosten vorbei. 20 Minuten später schoss Koller nach einer Vorlage von Tomas Rosicky über das Gehäuse von VfL-Torhüter Simon Jentzsch.

Nach dem Wiederanpfiff wurden die Bemühungen der Borussen, die in der Sommerpause aus wirtschaftlichen Gründen einige Leistungsträger abgegeben hatten, jedoch schnell belohnt. Nach der bis dato besten Kombination des Spiels über Rosicky und Koller hatte Smolarek keine Mühe, um zu vollenden. Danach plätscherte die Partie so dahin, ehe mit den Toren in der Schlussphase noch einmal Stimmung aufkam. Dabei gab es für beide Teams noch Möglichkeiten. Letztlich aber ging das Remis in Ordnung.


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