Kaiserslautern - Der ehemalige Vorstandschef des Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern, Jürgen Friedrich, hat über seinen Anwalt die Einstellung des Verfahrens wegen Steuerhinterziehung vor dem Landgericht Kaiserslautern beantragt.
Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft seien nicht hinreichend präzisiert. Damit sei ein Verfahrenshindernis gegeben, das zur Einstellung führen müsse, erklärte Rechtsanwalt Ernst Misamer.
Die Verteidiger der beiden anderen Angeklagten, des ehemaligen Aufsichtsratschefs Robert Wieschemann und des Vorstandsmitglieds Gerhard Herzog, schlossen sich diesem Antrag nicht an. Die Anklage wirft dem ehemaligen Führungstrio Untreue in einem und Steuerhinterziehung in mehreren Fällen vor.