München - Jürgen Klinsmann hat in seiner ersten Saison als Fußball-Bundestrainer in den elf Länderspielen bis zum Confederations Cup insgesamt 31 Spieler getestet, darunter neun Neulinge.
Die Dauerbrenner in der deutschen Nationalmannschaft waren aber auch unter dem Nachfolger von Rudi Völler die etablierten Akteure. Kapitän Michael Ballack vom FC Bayern München kam mit 792 von maximal möglichen 990 Minuten auf die meiste Einsatzzeit. Dahinter folgen der Leverkusener Bernd Schneider (634) und Bayern-Profi Torsten Frings (625).
Der Schalker Gerald Asamoah und der Münchner Bastian Schweinsteiger waren am häufigsten dabei. Sie absolvierten jeweils zehn der maximal möglichen elf Partien. Asamoah gelang damit das Comeback des Jahres, denn der 26-Jährige war in der vergangenen Saison unter Völler überhaupt nicht mehr berücksichtigt worden. Der shooting star unter den neun Länderspiel-Debütanten war Per Mertesacker. Der Hannoveraner stand 550 Minuten auf dem Spielfeld.
Die 27 Treffer für die DFB-Auswahl verteilen sich auf neun Schützen. Top-Torjäger war der Stuttgarter Kevin Kuranyi mit acht Treffern. Dahinter folgen mit jeweils vier Toren Kapitän Ballack, der Kölner Lukas Podolski und der derzeit verletzte Bremer Miroslav Klose. Klinsmanns Bilanz ist positiv: Von elf Spielen wurden sieben gewonnen, drei endeten Unentschieden und nur eines wurde verloren (1:3 in Südkorea).