München - Karl-Heinz Wildmoser schließt eine Rückkehr in die Führungsetage des TSV 1860 München nicht aus. Er könne sich vorstellen, als Berater oder Ehrenpräsident für den Fußball-Zweitligisten tätig zu werden, sagte Wildmoser der Münchner Abendzeitung.
Ich werde immer wieder angesprochen, dass 1860 mich braucht, erklärte der Ex-Präsident, der im Zuge der Schmiergeld-Affäre um das neue Stadion im März als Präsident der Löwen zurückgetreten war.
Sein Sohn Karl-Heinz Wildmoser junior sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Dem ehemaligen Stadion-Geschäftsführer wird im Zusammenhang mit dem Stadionneubau Untreue, Bestechlichkeit und Steuerhinterziehung vorgeworfen. Die Münchner Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass rund 2,8 Millionen Euro Bestechungsgelder geflossen sind.