Sport News :: Fussball News

SPORT NEWS:

SPORTWETTEN:

POKER

ARCHIV:

LINK EXCHANGE:

Bierhoff will Manager-Vertrag bis 2008 verlängern | 2005-06-29


Leipzig - Oliver Bierhoff erwartet bei der vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) angestrebten Verlängerung seines nach der WM 2006 auslaufenden Vertrages eine deutliche Ausweitung seiner Kompetenzen als Manager der Nationalmannschaft.

Eine zentrale Forderung des 37-Jährigen ist ein entscheidendes Mitspracherecht bei der möglichen Verpflichtung eines Nachfolgers von Bundestrainer Jürgen Klinsmann im kommenden Sommer. Dafür käme seiner Ansicht nach auch der derzeitige Assistenztrainer Joachim Löw in Betracht, sagte Bierhoff in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur .

Das Interesse des geschäftsführenden DFB-Präsidenten Theo Zwanziger an einer vorzeitigen Vertragsverlängerung ist beim ehemaligen Nationalelf-Kapitän auf Interesse gestoßen. Allerdings stellte Bierhoff klare Bedingungen. Erste Voraussetzung für eine längerfristige Zusammenarbeit sei eine Richtungsentscheidung des Verbandes, an dem unter Klinsmann eingeschlagenen Kurs auch nach der Weltmeisterschaft festzuhalten. Darüber muss sich der DFB Gedanken machen, bevor er sich mit mir zusammensetzt. Man muss wissen, ob man wieder etwas ganz anderes macht, wenn die WM nicht so gut läuft und Jürgen aufhört, erklärte Bierhoff.

Von Jürgen wird man wohl vor der WM keine Antwort kriegen, glaubt Bierhoff. Er selbst verknüpft seine Zukunft nicht direkt mit den Plänen von Klinsmann, dessen Vertrag ebenfalls nach der WM endet. Mein Job ist generell unabhängig vom Trainer, betonte Bierhoff, aber ich will das nicht unter jedem Trainer machen. Er möchte die Bestellung eines möglichen Nachfolgers vielmehr nicht allein dem DFB- Präsidium überlassen, sondern wie ein Vereinsmanager mitentscheiden: Das wäre schon eine Bedingung. Wenn ich in gewissen Bereichen federführend bin, muss ich auch die Möglichkeit haben, das umzusetzen und die Person meiner Wahl auszusuchen.

Als Kandidat für die Klinsmann-Nachfolge kommt für ihn auch Joachim Löw in Frage, der - wie beim DFB über Jahrzehnte üblich - vom Assistenztrainer zum Chefcoach aufsteigen könnte. Das könnte ich mir auf jeden Fall vorstellen. Ich glaube, der Confed-Cup hat geholfen, Joachim nach vorne zu bringen, sagte Bierhoff. Am sinnvollsten würde er allerdings eine weitere Zusammenarbeit des aktuellen Führungsstabes über die WM hinaus finden: Man sieht, dass bei dieser jungen Mannschaft 2006 noch nicht alles ausgereizt sein wird. Insofern wäre es am schönsten, wenn alle so zusammenbleiben würden. Wenn das bei Jürgen nicht hinhauen würde, wäre Joachim einer, der das weiter führen könnte. Grundsätzlich warnt er davor, den populistischen Weg zu gehen oder die einfachste Lösung zu suchen.

Bierhoff schwebt eine Fortsetzung seiner Tätigkeit zunächst bis zur Europameisterschaft 2008 vor. Zwei Jahre mindestens, vier Jahre müssen es von meiner Seite aus nicht sein. Da, wo Leistung gefordert wird, bin ich kein Freund von langen Verträgen. Wenn man gut ist, erledigt sich das von allein. Sein Aufgabenfeld würde er nach der WM gerne über das A-Team hinaus ausweiten, was die geplante Bestellung eines Technischen Direktors beim DFB überflüssig machen könnte. Meine Idee geht dahin, dass wir das Wissen der Top-Leute bei der Nationalmannschaft weiter geben in die Breite. Das müssen wir an die Trainerausbildung und an die Jugendarbeit geben. Das sind Dinge, die würden mich auch interessieren.

Sportlich sieht Bierhoff die Nationalmannschaft auf einem guten Weg. Der Confed-Cup habe seinen Glauben an den WM-Titel geschürt. Die Mannschaft ist wahnsinnig zusammen gerückt. Die Spieler glauben an das Projekt. Sie waren auch vorher optimistisch, aber der letzte Glaube war noch nicht da, kommentierte Bierhoff. Insbesondere von der Entwicklung der jungen Akteure wie Lukas Podolski, Bastian Schweinsteiger und Per Mertesacker sowie des ebenfalls 20-jährigen Robert Huth, der richtig durchs Stahlbad gegangen ist, ist Bierhoff begeistert: Wie sie unter Druck nicht die Nerven verloren haben, ist einfach super. Bei einigen Spielen haben in schwierigen Momenten gerade die Jungen die Akzente gesetzt. Das macht mir Hoffnung.


Ashley Cole verlängert beim FC Arsenal
Topclubs steht stürmischer Herbst ins Haus
DFL terminiert Spieltage 1 bis 4
Prügelei in Wiener Innenstadt rund um England-Spiel
Mainzer Banouas an Sportfreunde Siegen ausgeliehen
Sammer will Trainerausbildung verschärfen
Sprüche vom 9. Bundesliga-Spieltag
St. Pauli wird Gespräche mit Simak aufnehmen
Alemannia Aachen besiegt Oberligist Gmünd 3:0
SC Paderborn verpflichtet Wiener Vujanovic

1875 | 1411 | 1356 | 1802 | 1768 | 13548 | 13023 | 13576 | 13634 | 13402 |