Nürnberg - Torschützenkönig Marek Mintal wird auch in der kommenden Bundesliga-Saison für den 1. FC Nürnberg auf Trefferjagd gehen. Er wird bei uns bleiben, sagte Club-Trainer Wolfgang Wolf unmittelbar vor dem Trainingsauftakt seiner Mannschaft.
Die Akte Marek Mintal ist geschlossen. Nach seinen 24 Treffern in der vergangenen Bundesliga-Saison hatte der 27 Jahre alte Slowake, dem Angebote mehrerer europäischer Spitzenclubs vorgelegen haben sollen, mit einem Wechsel geliebäugelt.
Beim ersten Auftritt nach der Sommerpause bestätigte der Mittelfeldspieler seinen Verbleib bei den Franken. Ja, antwortete der schweigsame Slowake vor dem Trainingsauftakt knapp auf Fragen von Journalisten, ob er beim Club bleiben werde.
Bei uns hat sich niemand gemeldet und es liegt auch kein konkretes Angebot vor, deshalb ist das Thema Marek Mintal vom Tisch, sagte Sportdirektor Martin Bader. Zum Wochenbeginn hatte Trainer Wolf von seinem Mittelfeldspieler ein Bekenntnis zum Verein angemahnt. Dann habe er aber von Mintals Berater grünes Licht für einen Verbleib des 27-Jährigen bekommen. Alle hatten jetzt sechs oder acht Wochen Zeit, ein Angebot auf den Tisch zu legen. Jetzt ist Schluss.
Der Club-Coach warnte beim Saisonstart vor zu großen Erwartungen. Es wird eine schwierige Saison, in der kein Platz sein wird für Träumereien, sagte Wolf. Im zweiten Jahr nach dem Aufstieg ist der Club schon oft abgestiegen. Durchaus optimistisch blickt aber Präsident Michael A. Roth der neuen Spielzeit entgegen: Wir haben uns besser verstärkt als in den Jahren zuvor.
Nach seiner langen Verletzungspause brennt bei Liga-Konkurrent Borussia Mönchengladbach unterdessen Giovane Elber auf ein Comeback in der Bundesliga. Ich will es jetzt wissen. Entweder ich packe es nochmal in der Bundesliga oder nicht. Das wird sich in den nächsten Wochen entscheiden, sagte der im Winter verpflichtete Brasilianer nach der ersten Übungseinheit. Er ist fast übermütig, sagte Trainer Horst Köppel über seinen Schützling, der theoretisch sein erstes Pflichtspiel für die Borussen ausgerechnet zum Saisonstart bei seinem Ex-Club FC Bayern München machen könnte.
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