Frankfurt/Main - Knapp ein halbes Jahr nach Prozessbeginn kommt Bewegung in das Strafverfahren um betrügerische Fußballwetten vor dem Landgericht Frankfurt/Main. Mehrere der sieben Angeklagten kündigten Aussagen zu den Vorwürfen an.
Sollten dies Geständnisse sein, könnten die Verfahren nach dem Muster des zu zwei Jahren und fünf Monate verurteilten Hauptangeklagten abgekürzt und beendet werden. Zuvor hatte die 17. Große Strafkammer die Verlesung umfangreicher telefonischer Überwachungsmaßnahmen nach mehreren Verhandlungstagen beendet. Den sieben Angeklagten wird in unterschiedlicher Beteiligung erwerbsmäßiger Betrug zur Last gelegt. Sie sollen in Deutschland und Österreich auf mehrere Fußballspieler eingewirkt haben, Ergebnisse zu manipulieren, um entsprechende Wettgewinne kassieren zu können.