Dortmund - Borussia Dortmund wird keine Hilfe vom deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München annehmen. Die Situation stellt sich aktuell so dar, dass es kein weiteres Treffen geben wird und das Thema erledigt ist, erklärte Präsident Reinhard Rauball auf der Internetseite des Vereins.
Wir haben konkrete Ansätze, lösen unsere Probleme alleine und werden unsere gesteckten Ziele auch erreichen. Alles andere, was man uns andichtet, ist aus der Luft gegriffen.
Die Führung der mit zurzeit rund 98 Millionen Euro verschuldeten Borussia hatte sich in Düsseldorf mit der Vereinsspitze des FC Bayern getroffen. Hätte ich gewusst, welch hohe Wellen von Seiten der Medien bei diesem Thema schlagen würden, hätten wir uns nie im Leben mit den Bayern getroffen, meinte Rauball. Das Gespräch sei ein Akt der Höflichkeit gewesen. Von einem Bittgesuch könne indes keine Rede sein. Wir haben nichts gefordert, um nichts gebettelt und wollten auch kein Benefizspiel.
Unterdessen wurde bekannt, dass der Dortmunder Rechtsanwalt für seine Tätigkeit als Sportlicher Leiter der Lizenzspieler-Abteilung sowie der Regionalliga- und Juniorenmannschaften des BVB ein Jahresgehalt von 480 000 Euro erhält. Entsprechende Berichte in der Süddeutschen Zeitung und des Sportmagazins kicker bestätigte BVB-Pressesprecher Josef Schneck.
Der Vertrag ist bis 30. Juni 2006 befristet. Bisher habe Rauball, der für das Ehrenamt des Präsidenten keine Aufwandsentschädigung bekommt, noch keinen Cent erhalten. Ob er für seine Arbeit als Sportlicher Leiter tatsächlich das vereinbarte Gehalt beziehe, werde von der Kassenlage des Clubs abhängig gemacht.
Ein Kurztrainingslager in Katwijk/Niederlande hat hingegen Borussias Großaktionär Florian Homm dem Profi-Team von Trainer Bert van Marwijk spendiert.
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