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Club kritisiert Staatsanwaltschaft | 2005-02-03


Nürnberg - Der 1. FC Nürnberg hat das Vorgehen der Berliner Staatsanwaltschaft im Zuge des Fußball-Wettskandals kritisiert.

Ich halte es für sehr bedenklich, wenn ohne hinreichenden Tatverdacht Wohnungen durchsucht werden, sagte Martin Bader, der Sportdirektor des fränkischen Bundesliga-Clubs, in Nürnberg und fügte hinzu: Ich habe den Eindruck, dass das purer Aktionismus ist. Wegen aufgekommener Verdachtsmomente um Spiele von Dynamo Dresden hatten Beamte der Nürnberger Polizei auch die Wohnung von Club-Profi Maik Wagefeld durchsucht.

Der 23-jährige Fußballer, der zu Beginn dieser Saison von Dresden nach Nürnberg gewechselt war, war wegen des unter Manipulations- Verdachts stehenden Regionalligaspiels seinen früheren Clubs gegen Preußen Münster ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Ich glaube, dass der Spieler ausreichend Stellung bezogen hat. Er hat unsere volle Unterstützung, und ich bin überzeugt, dass er nichts Unrechtes getan hat, erklärte Bader. Wagefeld selbst hatte bereits versichert, dass er nie an einer Manipulation eines Spiels von Dynamo beteiligt war oder davon Kenntnis erhalten habe.


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