München/Frankfurt - Mit dem einstigen Bundesliga-Klassiker 1. FC Kaiserslautern gegen Borussia Mönchengladbach startet die 2. Liga in ihre 34. Saison.
Zum Auftakt am zweiten August-Wochenende kommt es am Hamburger Millerntor auch zum reizvollen Duell zwischen Aufsteiger FC St. Pauli und dem im Vorjahr enttäuschenden 1. FC Köln. Die Erstliga-Absteiger FSV Mainz 05 und Alemannia Aachen dürfen zunächst zu Hause ran. Mainz erwartet den Lokalrivalen TuS Koblenz, Aachen empfängt den FC Carl-Zeiss Jena. In einem bayerischen Derby stehen sich der FC Augsburg und der TSV 1860 München gegenüber. Zum Aufsteigerduell kommt es zwischen 1899 Hoffenheim und dem SV Wehen.
Ein Heimspiel steht für Aufsteiger VfL Osnabrück an, der den SC Freiburg mit dem neuen Coach und Volker-Finke-Nachfolger Robin Dutt zu Gast hat. Die Partien FC Erzgebirge Aue gegen SpVgg Greuther Fürth und SC Paderborn gegen Kickers Offenbach komplettierten den Auftakt- Spieltag, an dem das Schlagerspiel aber im Lauterer Fritz-Walter- Stadion stattfindet.
Ein perfekter Beginn, sagte Kaiserslauterns neuer Coach Kjetil- André Rekdal, der einst als Spieler das Trikot der Borussia trug, mit Blick auf den Auftakt gegen Gladbach und eine Woche später beim TSV 1860 München. Ich bin froh, dass wir gleich solche Spiele haben, dann weiß man sofort, wo man steht.
Im Vorjahr war der 1. FC Köln die große Enttäuschung, in dieser Saison wollen die Geißböcke mit Trainer Christoph Daum gleich zum Auftakt gegen St. Pauli und eine Woche später daheim gegen Alemannia Aachen für gute Stimmung bei den Fans sorgen. Die Ansetzung ist der Hammer. St. Pauli wird ganz schwer. Aber auch letztes Jahr sind wir mit einem Auswärtssieg gestartet. Das zweite Spiel gegen Aachen wird sicherlich ausverkauft sein und eine frühe Standortbestimmung werden, betonte Kölns Manager Michael Meier.
Wie Meier blickt auch Aachens neuer Trainer Guido Buchwald schon jetzt gespannt dem 2. Spieltag entgegen. Es ist aber bestimmt kein einfacher Auftakt, wenn ich an das Auswärtsspiel in Köln am 2. Spieltag denke, sagte der Weltmeister von 1990, der erst eine leichtere Aufgabe zu bewältigen hat. Ein Heimspiel zu haben, ist natürlich eine gute Sache, auch wenn Jena ein unbequemer Gegner ist. Wir werden zumindest gleich wissen, wo wir stehen.
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