Sport News :: Fussball News

SPORT NEWS:

SPORTWETTEN:

POKER

ARCHIV:

LINK EXCHANGE:

Confederations Cup: Nagelprobe mit Signalwirkung | 2005-02-14


Frankfurt/Main - Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft will beim Confederations Cup vom 15. bis 29. Juni ein Zeichen für die WM im kommenden Jahr setzen und sich mit einem Titelgewinn weiteren Respekt vor der Konkurrenz verschaffen.

Es wäre schon wichtig, den Confederations Cup zu gewinnen, um zu zeigen: Wir können die Großen der Welt schlagen, sagte Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff 121 Tage vor der ersten Partie bei einer Pressekonferenz im Finalspielort Frankfurt.

In der Gruppe A trifft die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am 15. Juni im Frankfurter Waldstadion auf Australien, dessen Teammanager Gary Moretti einen heißen Kampf versprach: Wir wollen Deutschland zeigen, was wir können. Drei Tage später spielt die Mannschaft von Bundestrainer Jürgen Klinsmann in Köln gegen Tunesien, ehe sie das letzte Vorrundenspiel am 21. Juni in Nürnberg gegen Argentinien bestreitet. Am Mittwoch hatte sich die DFB-Elf mit einem 2:2 vom zweimaligen Weltmeister getrennt.

Für alle Mannschaften habe das Turnier, das in sechs der insgesamt zwölf deutschen WM-Spielorte stattfinden wird, einen hohen Stellenwert. Für uns ist dieser aber noch sehr viel höher, auch weil es im eigenen Land ist, betonte Bierhoff. Zudem sei es ein Test, wie die jungen Spieler mit dem öffentlichen Erwartungsdruck umgehen können. Und: Wir wollen die positive Stimmung, die bei den Fans und in der Mannschaft herrscht aufrechterhalten und weiterführen. Dazu trägt auch die Nähe zu den Fans bei, die auch beim Confederations Cup durch die Unterbringung von Ballack & Co in City-Hotels gefördert werden soll.

Während die deutsche Mannschaft beim Stelldichein der Erdteil-Meister erstmalig den Ernstfall proben kann, ist für Otto Rehhagel mit Europameister Griechenland vorerst die Qualifikation zur WM das Ziel. Dennoch freut sich König Otto, der bei der Pressekonferenz den Pokal schon mal anfassen durfte (lässt sich schön in der Hand halten), bereits auf das Duell mit Weltmeister Brasilien am 16. Juni im Leipziger Zentralstadion: Wann kann man schon mal gegen Brasilien spielen - die kosten ja normalerweise viel Geld.

So ist auch das Interesse für diese Partie der Gruppe B, in der zudem Japan und Mexiko stehen, riesengroß. Ebenso wie für die Deutschland-Spiele, die Halbfinals und das Endspiel seien die Karten für die Begegnungen mit Brasilien so gut wie vergriffen, erklärte Wolfgang Niersbach, Vize-Präsident des WM-OK. Insgesamt seien deutlich über 300 000 der 620 000 Tickets verkauft. Wir sind sehr froh, dass das Turnier von den Fans angenommen wird, sagte er.

Voll des Lobes war auch FIFA-Exekutivmitglied Chuck Blazer: Einige Stadien sind bereits perfekt. Es sind genau die Arenen, in denen ein Fußballer spielen will. Die Vorbereitungen seien auf einem bemerkenswerten Stand. Darauf können sie stolz sein, meinte Blazer.


Mayer-Vorfelder gegen Video-Beweis
Jesús Gil tot - Schrägster Vereinsboss des Weltfußballs
Torhüter Melka verlängert in Mönchengladbach
Chip im Ball: Regel-Gralshüter tagen in Wales
Modisch und elegant zur WM
Ohrensausen
Jubilar Beckenbauer mit der Welt im Einklang
TuS Koblenz trennt sich von Manager Stepanovic
Ronaldo vergnügt sich vor Trainingslager in Dubai
Statistik der 2. Bundesliga - 31. Spieltag

1563 | 1610 | 1130 | 1077 | 1233 | 13677 | 13729 | 13782 | 13700 | 13035 |