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Lehmann wieder Nummer 1 bei Arsenal | 2005-02-06


London - Rechtzeitig vor dem Champions-League-Duell gegen Bayern München am 22. Februar ist Jens Lehmann wieder zur Nummer 1 beim englischen Meister FC Arsenal aufgestiegen.

Der 35-jährige deutsche Nationaltorwart bestritt beim 3:1-Auswärtssieg über Aston Villa sein erstes Meisterschaftsspiel für die Londoner seit dem 28. November 2004. Er hat gut gespielt, lobte Trainer Arsene Wenger nach dem Schlusspfiff seinen Keeper. Arsenal bleibt mit 54 Punkten Dritter hinter Chelsea (65), das zu Haues gegen Manchester City allerdings nicht über ein 0:0 hinauskam, und Manchester United (56), das Birmingham 2:0 besiegte. Vor 42 093 Zuschauern an der Londoner Stamford Bridge blieb der Spitzenreiter damit auch im neunten Ligaspiel in Serie ohne Gegentor. Sein tschechischer Schlussmann Petr Cech ist nun seit 871 Minuten unbezwungen und baute den englischen Rekord weiter aus..

Nach der großen Enttäuschung hatte ich das Gefühl, dass wir erfahrene Leute brauchen, um wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren, erläuterte Wenger, der neben Lehmann überraschend auch den in Ungnade gefallenen Brasilianer Edu erstmals seit drei Monaten wieder aufstellte. Lehmann verbrachte bei strömendem Regen im Villa Park einen ruhigen Abend. Beim Gegentor von Angel (74.) war er machtlos, zwei Mal riskierte er jedoch Kopf und Kragen und verhinderte so weitere Treffer von Aston Villa, bei dem Thomas Hitzlsperger erst nach dem 0:3 eingewechselt wurde.

Nach zehn Ligaspielen in Serie auf der harten Ersatzbank scheint Lehmann sich seinen Stammplatz zurückerobert zu haben: Wie auch Edu ist er nicht nur für ein Spiel zurückgekommen, meinte Wenger. Er ist hier, um für den Rest der Saison im Konkurrenzkampf zu stehen. Wenger scheint für die kommende Spielzeit ohne den Deutschen zu planen, der noch bis 2006 bei Arsenal unter Vertrag steht.

Arsenal spielte von Beginn an druckvoll und führte nach einer halben Stunde 3:0 durch Tore von Freddie Ljungberg, Thierry Henry und Ashley Cole. Die wollten zeigen, wie gut sie sind. Mit dem 0:3 zur Pause waren wir noch gut bedient, sagte Hitzlsperger der dpa.


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