Düsseldorf - Das Organisationskomitee für die Fußball-WM 2006 und die Deutsche Telekom haben einen Generalvertrag unterzeichnet.
Die Vereinbarung beinhaltet die komplette Versorgung der Pressetribünen und Pressezentren in allen zwölf Stadien mit Telekommunikations-Einrichtungen. Die Kooperation gilt zugleich auch für den Confederations Cup in diesem Sommer.
Bei der WM sollen rund 30 000 temporäre Multimedia-Anschlüsse für die Medienvertreter installiert werden. Wir wollen total optimale Arbeitsbedingungen bieten, sagte der für den Bereich Medien zuständige OK-Vizepräsident Wolfgang Niersbach bei einer Pressekonferenz in Düsseldorf, und das zu einem moderaten Preis. In der Tat liegen die Kosten mit 230 Euro pro Anschluss inklusiv aller Telefongebühren im nationalen Bereich deutlich unter den Beträgen, die bei jüngsten Groß-Ereignissen verlangt wurden. Bei der EM 2004 in Portugal kostete der temporäre Telefonschluss 309 Euro plus Gebühren, bei den Olympischen Spielen in Athen sogar 402 Euro.
Bei der WM in Deutschland rechnen die Organisatoren mit einem riesigen Ansturm von Journalisten. Wir kalkulieren mit etwa 15 000 Medienvertretern, sagte Niersbach. Bei der WM 1974 verfolgten lediglich 4616 akkreditierte Medienvertreter den Titelgewinn des Gastgebers.