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Medienandrang bei erster Hoyzer-Verhandlung | 2005-02-11


Frankfurt/Main - Unter großem Medienandrang hat in Frankfurt/Main die DFB-Sportgerichtsverhandlung wegen des manipulierten Pokalspiels zwischen dem SC Paderborn und dem Hamburger SV begonnen.

Mit 35-minütiger Verspätung eröffnete der Sportgerichts-Vorsitzende Rainer Koch in der Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) die Verhandlung, nachdem Bundesligist Hamburger SV gegen die Wertung der Partie vom 21. August 2004 (2:4) wegen der Manipulation durch den inzwischen gesperrten Schiedsrichter Robert Hoyzer Einspruch eingelegt hatte.

Zuerst müsse die Zulässigkeit des Einspruchs geklärt werden, dann die Begründetheit und letztlich gehe es um die möglichen Rechtsfolgen, sagte Koch zu Beginn der Verhandlung.

Vertreten wurde der HSV unter anderen durch Präsident Bernd Hoffmann, der eine sportliche Lösung fordert und mit seinem Verein zurück in den laufenden Wettbewerb will. Der Vize-Präsident des Regionalligisten SC Paderborn, Martin Hornberger, räumte vor der Verhandlung ein, der HSV-Einspruch müsse abgelehnt werden. Wir würden aber auch ein Wiederholungsspiel akzeptieren.

Nicht anwesend sein musste Hoyzer, der am Vortag zum zweiten Mal vom DFB vernommen worden war. Er hatte die Partie absichtlich verpfiffen und dafür 20 000 Euro bekommen.


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