ÖFB-Vertreter nach Akteneinsicht: Nichts Neues | 2005-02-14
Wien/Berlin - Der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) hat aus der Einsicht der Ermittlungsakten im Fall Hoyzer keine Erkenntnisse über eine mögliche Verwicklung des Bundesligisten SW Bregenz gewonnen.
Es gibt - Gott sei Dank - nichts Neues, außer den schon bekannten vagen Verdachtsmomenten gegen Bregenz, sagte der Präsident des Salzburger Fußball-Verbandes, Herbert Hübel, nach Einsicht in die Akten der Berliner Staatsanwaltschaft der Nachrichtenagentur APA. Hübel sprach in diesem Zusammenhang von einer sehr dünnen Suppe.
Der inzwischen inhaftierte Ex-Schiedsrichter Robert Hoyzer hatte gegenüber der Berliner Staatsanwaltschaft angedeutet, dass SW Bregenz in die Affäre verstrickt sein könnte. Demnach hätte einer der drei in Berlin verhafteten kroatischen Brüder Kontakte zu einem Torhüter von Bregenz gehabt.