Weidenfeller engagiert sich gegen Rassismus | 2007-09-06
Dortmund - Borussia Dortmunds Torhüter Roman Weidenfeller engagiert sich öffentlich gegen Fremdenfeindlichkeit.
Wie der Fußball-Bundesligist bekannt gab, unterstützt der 27- Jährige, der kurzzeitig unter Rassismus-Verdacht geraten war, gemeinsam mit seinem Mitspieler Florian Kringe die Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage.
Ich engagiere mich schon seit Jahren gegen Rassismus - das ist eine Herzensangelegenheit von mir, wird Weidenfeller auf der Internetseite des BVB zitiert. Der Torhüter stand nach der 1:4-Niederlage beim FC Schalke 04 am 18. August unter dem Verdacht, Schalkes Stürmer Gerald Asamoah rassistisch beschimpft zu haben. Vor zwei Wochen sperrte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) den BVB-Keeper daraufhin nachträglich wegen Beleidigung für drei Spiele, sprach ihn aber vom Rassismus-Verdacht frei.
Borussia Dortmund wies darauf hin, dass Weidenfellers Engagement nicht im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehe. Die Aktion sei bereits im Mai zugesagt worden.