Dortmund - Die Spiele bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 im Westfalenstadion sind nach Einschätzung des Dortmunder Oberbürgermeisters Gerhard Langemeyer nicht in Gefahr.
Ich habe keine Zweifel, dass es gelingt, die notwendige Finanzierung zusammen zu bekommen, sagte er der Westfälischen Rundschau. Eine direkte Zuwendung der Stadt zur Finanzierung der notwendigen Modernisierungsmaßnahmen sei jedoch nicht vorgesehen. Dem Vernehmen nach wird über eine Stundung von Steuerzahlungen der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA nachgedacht.
Für die vom Fußball-Weltverband (FIFA) vorgeschriebenen Umbauarbeiten werden knapp fünf Millionen Euro fällig. So muss die Arena, in der insgesamt sechs WM-Partien vorgesehen sind, mit einem elektronischen Zutrittsystem und neuen Sitzschalen in den unteren Rängen versehen werden. Die von der Insolvenz bedrohte Borussia sieht sich derzeit nicht in der Lage, diese Summe aufzubringen.
Nicht nur aus der Stadtverwaltung, sondern auch aus Dortmunder Wirtschaftskreisen gab es positive Signale. Dann müssen ortsansässige Unternehmer einspringen. Ich bin dabei, sagte Werner Wirsing, Chef der e-m-s new media AG und Mitglied im Wirtschaftsrat des BVB.