Freiburg - Ein angeschlagener SC Freiburg hofft trotz personeller Sorgen auf den großen Coup gegen den FC Bayern München.
Der Torwart muss einen Supertag haben, der Gegner eine schlechte Chancenauswertung, unsere Spieler müssen über sich hinauswachsen - das sind die Fakten, mit denen eine Überraschung gelingen könnte, sagte Trainer Volker Finke vor der Partie des Abstiegskandidaten in der Fußball-Bundesliga gegen den Tabellenführer FC Bayern München.
Verzichten muss der Sportclub auf den gesperrten Torwart Richard Golz sowie auf die Angreifer Samuel Koejoe (Muskelfaserriss) und Alexander Iaschwili. Der Georgier liegt mit einem grippalen Infekt flach. Mit dem gleichen Problem plagen sich Andreas Ibertsberger, Sascha Riether und Wilfried Sanou herum. Fraglich ist zudem der Einsatz von Lewan Zkitischwili (Adduktorenzerrung) und Zlatan Bajramovic (Muskelverhärtung im Oberschenkel).
Wir haben auch gegen die Bayern eine Chance, betonte der angeschlagene Mittelfeldmotor Bajramovic. Finke verwies bei der Frage nach den Erfolgsaussichten auf den letzten Vorrunden-Spieltag: Da haben wir nach dem 0:6 gegen Werder Bremen ohne Coulibaly, Bajramovic und Iaschwili in Schalke 1:1 gespielt. Und die sind jetzt punktgleich mit Bayern München.
Im Tor wird voraussichtlich Julian Reinhard sein 11. Bundesliga-Spiel bestreiten. Finke spricht zwar von einer Gefühlsentscheidung zwischen dem 21-Jährigen, der Golz bereits am Ende der vergangenen Saison vertrat, und Timo Reus (30). Ich lasse beide mit großem Ehrgeiz trainieren. Man kann es auch Druck nennen, erklärte der SC-Coach.
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