London - Die verweigerte Pressekonferenz von Chelsea-Trainer José Mourinho nach dem Champions-League-Spiel beim FC Barcelona hat die Europäische Fußball-Union (UEFA) auf den Plan gerufen.
Die UEFA hat ein Disziplinarverfahren gegen den englischen Tabellenführer eingeleitet. Wie die BBC berichtete, droht Chelsea eine weitere Strafe, da die Mannschaft zu spät aus der Halbzeitpause aufs Spielfeld zurückgekehrt war.
Wir haben den Club informiert, dass beide Fälle am 24. März verhandelt werden und dass sie eine Stellungnahme einreichen können, sagte ein Sprecher der UEFA. Mourinho hatte die Absage der obligatorischen Pressekonferenz mit angeblichen Zwischenfällen während der Halbzeitpause begründet, ohne näher darauf einzugehen. Chelsea kündigte deshalb eine Klage bei der UEFA an, hat diese aber bislang noch nicht eingereicht. Medienberichten zu Folge soll Barça-Trainer Frank Rijkaard auf den schwedischen Schiedsrichter Anders Frisk eingeredet haben. Daraufhin soll es zu einem Gerangel zwischen Betreuern beider Teams gekommen sein.