KSC zahlt wegen Ausschreitungen Strafe | 2005-03-11
Karlsruhe - Fußball-Zweitligist Karlsruher SC muss wegen der Zuschauer-Ausschreitungen im Heimspiel gegen Dynamo Dresden (1:1) 3500 Euro Strafe zahlen, teilte KSC-Manager Rolf Dohmen mit.
Der Ordnungsdienst in der Partie am 18. Februar sei laut Urteil des Sportgerichtes des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) nicht ausreichend und der Schutz des Gegners mangelhaft gewesen.
Trotz eines Aufgebots von mehr als 450 Polizisten und 270 privaten Sicherheitskräften waren während des Spiels aus dem Dresdner Block mehrere Leuchtkugeln aus einer Feuerwerksbatterie in vollbesetzte Zuschauerränge geflogen. Nachdem auch Karlsruher Fans Leuchtkugeln abgeschossen hatten, unterbrach Schiedsrichter Helmut Fleischer (Dachau) die Partie in der 67. Minute für zehn Minuten.