Gelsenkirchen - Vor der ersten Herausforderung als neuer Bundesliga-Tabellenführer hat Ralf Rangnick die Fußball-Profis des FC Schalke ermahnt, nicht in Wohlgefallen zu erstarren.
Es ist ein schmaler Grat zwischen Selbstvertrauen und Selbstzufriedenheit. Da müssen wir die richtige Mischung finden, sagte Rangnick in Gelsenkirchen. Vor der Partie bei Aufsteiger FSV Mainz 05 sieht der Schalker Chefcoach allerdings keine Anzeichen, dass seine Spieler nach dem 1:0-Triumph gegen Bayern München nicht weiter total konzentriert und hoch engagiert sind. Im Training gab es für Rangnick zuletzt keinen Grund, korrigierend einzugreifen.
Schalke fährt nach zuletzt fünf Siegen hintereinander mit großem Selbstvertrauen in die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt. Allerdings befürchtet Rangnick einen Ausfall von Nationalspieler Gerald Asamoah. Wir haben noch ein bisschen Hoffnung, sagte Rangnick, sieht aber eher die Tendenz, dass Asamoah wegen seiner Oberschenkelverletzung nicht auflaufen kann. Tim Hoogland fällt in der Schalker Hintermannschaft wegen seiner Rippenprellung aus. Der Däne Christian Poulsen hat seine Sperre abgesessen und kehrt in den Kader zurück.
Rangnick bezeichnete die Aufgabe beim FSV, der am 16. März die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen beging, als schwer. Wir sind der Favorit, und alle schauen, wie geht Schalke jetzt mit der Tabellenführung um. Statistisch gesehen haben die Knappen einen großen Vorteil: In den insgesamt sieben Partien gegeneinander verlor Schalke gegen Mainz nur im Erstrunden-Pokalspiel 1986/1987 (0:1).
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