Frankfurt/Main - Das Organisationskomitee (OK) für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 sieht sich im Hinblick auf die Sicherheit während der WM gut gerüstet.
Wir fühlen uns sehr gut vorbereitet, um ein höchstes Maß an Sicherheit zu gewährleisten, sagte Horst R. Schmidt, Generalsekretär des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und OK-Vizepräsident, in einem vom OK veröffentlichten Interview.
Den Ausschreitungen von deutschen Hooligans am Rande des Länderspiels in Slowenien konnte Schmidt sogar etwas Positives abgewinnen: So paradox es klingen mag: die Erfahrungen mit den deutschen Hooligans sind nun sogar hilfreich bei der Einschätzung dieser internationalen Situation.
Schon seit 1993 werde sich intensiv mit dem Thema Sicherheit beschäftigt. Dabei arbeiten der Weltverband FIFA, das OK und der DFB mit den für die Sicherheit zuständigen Behörden und Institutionen von Bund und Ländern an einem Konzept für die WM 2006. Bestätigt wird dieses funktionierende und gelebte Konzept ja wöchentlich durch reibungslose Abläufe in den Bundesliga-Heimspielen und bei den Heimspielen unserer Nationalmannschaft, so Schmidt.
Der Confederations Cup im Juni sei aus Sicherheits-Sicht nicht zu vergleichen mit der WM. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass sich für dieses Turnier ausschließlich Mannschaften qualifiziert haben, deren Fangruppen zu den wirklichen Fußballanhängern zählen, meinte der OK-Vize. Aber natürlich würden spezifische Turnier-Abläufe getestet, wie beispielsweise Maßnahmen des Ordnungsdienstes oder die Zutrittskontrollen.
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