München - Ottmar Hitzfeld hat nach seinem Abschied beim FC Bayern München im vergangenen Sommer nach eigener Aussage Angebote im zweistelligen Bereich abgelehnt, darunter auch den Trainerjob bei Real Madrid.
Der Lear-Jet stand schon zum Abholen bereit, sagte Hitzfeld in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Warum er dem spanischen Rekordmeister eine Absage erteilte, begründete der 56-Jährige allerdings nicht.
Seine sportliche Zukunft sei gegenwärtig völlig offen, erklärte Hitzfeld, der während seiner schöpferischen Pause unter anderem Englisch und Italienisch lernt. Ich habe bisher nirgendwo unterschrieben. Ich stehe in keinen Verhandlungen, weil ich alles abgeblockt habe. Ich warte jetzt noch sechs Wochen, bis ich mir ernsthaft Gedanken mache. Er wolle auch nicht darüber spekulieren, ob er eine Spitzenmannschaft übernehme, vielleicht ein Abenteuer in Japan oder China wagt oder eine Nationalmannschaft übernimmt.
Die Möglichkeit, nach dem Rücktritt von DFB-Teamchef Rudi Völler nach der Europameisterschaft im vergangenen Sommer die deutsche Nationalmannschaft als Bundestrainer zur Weltmeisterschaft 2006 zu führen, hatte Hitzfeld als erstes nach seiner Trennung vom FC Bayern nach der Saison 2003/04 ausgeschlagen.
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