Dortmund - Borussia Dortmund bekommt als erster Fußball-Bundesligist einen Betriebsrat. Der zuständige Sekretär der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in Dortmund, Norbert Szepan, hat einen entsprechenden Bericht des Magazins Focus bestätigt.
Ich denke, bis Mitte Juni wird der Betriebsrat installiert sein, sagte Szepan auf dpa-Anfrage. Auslöser der Bestrebungen waren Kündigungen unter anderen im Merchandising-Bereich des BVB. Der Club habe sich bei den Plänen kooperativ gezeigt und zu keinem Zeitpunkt versucht, Einfluss zu nehmen, so der ver.di- Sprecher.
Bereits am 8. April ist von den BVB-Mitarbeitern ein fünfköpfiger Wahlvorstand gewählt worden, der am 11. April seine Arbeit aufnimmt. Zu klären ist vor allem, wer zur Belegschaft des einzigen deutschen börsennotierten Fußball-Vereins zu zählen ist. Nach unseren Kenntnisstand gehören zwischen 300 und 400 Mitarbeiter dazu, nicht nur Geschäftsstellen- und Verwaltungsangestellte, sondern auch die Profispieler, sagte Szepan.
Sollten auch geringfügig Beschäftigte zur Belegschaft der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA gezählt werden, würde sich die Zahl um rund 700 Mitarbeiter erhöhen. Von der Größe der Belegschaft hängt die Größe des Betriebsrats und auch die Anzahl der Freistellungen ab.
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