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Notizen von der 5. Fußball-WM der Frauen | 2007-09-07


Shanghai - Am 10. September beginnt in China die fünfte Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen. Bereits im Vorfeld gibt es wissenswerte Randnotizen, die die Deutsche Presse-Agentur dpa zusammen getragen hat.

DFB-Spielerinnen an deutscher Schule begeistert empfangen: Willkommene Abwechslung für drei Fußball-Nationalspielerinnen: Fatmire Bajramaj (Duisburg), Annike Krahn (Duisburg) und Anja Mittag (Potsdam) besuchten in Shanghai die größte deutsche Schule im Ausland, an der 930 Kinder und Jugendliche unterrichtet werden. Die in der chinesischen Millionenmetropole lebenden Kinder empfingen die Spielerinnen begeistert mit Sprechchören, bombardierten sie mit Fragen und erdrückten sie fast bei der Jagd nach Autogrammen. Das war für die Kinder das Highlight des Schuljahres, sagte der stellvertretende Direktor Olaf Dieckgröger.

Rekord - US-Spielführerin Kristine Lilly bestreitet fünfte WM: US-Stürmerin Kristine Lilly schreibt mit ihrer fünften WM-Teilnahme Frauenfußball-Geschichte. Die 36-Jährige ist in China eine von vier Spielerinnen, die schon bei der ersten WM vor 16 Jahren dabei waren. Als einzige aus diesem Quartett kam Lilly aber auch wirklich bei jedem Turnier zum Einsatz, sie bestritt sogar sämtliche bisherigen 24 WM-Partien der Amerikanerinnen. Norwegens Torfrau Bente Nordby war bei der Premiere 1991 noch Ersatzspielerin, die Brasilianerin Pretinha versäumte die WM 2003, und Wendi Henderson kehrte nach 16-jähriger Abstinenz Neuseelands nach China zurück. Bei den Männern nahmen nur der Mexikaner Antonio Carbajal (1950-1966) und Lothar Mattäus (1982-1998) an fünf Fußball-Weltmeisterschaften teil.

Verlacht, verboten und gefeiert - Hörbuch zum Frauenfußball: Pünktlich zum Beginn der WM in China hat die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) ein Hörbuch zur Geschichte des Frauenfußballs in Deutschland veröffentlicht. Unter dem Titel Verlacht, verboten und gefeiert wird darin die historische Entwicklung des Frauenfußballs vom wilhelminischen Deutschland über die Weimarer Republik, den Nationalsozialismus und das geteilte Deutschland bis hin zum Sieg der DFB-Elf bei der WM 2003 in den USA dokumentiert. Auch Zeitzeugen aus den Jahren vor 1970, als Frauenfußball vom DFB noch verboten war, kommen zu Wort.


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