Frankfurt/Main - Der Zweitligist Karlsruher SC ist vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) zu einer Geldstrafe von 5000 Euro verurteilt worden.
Damit ahndete der DFB im schriftlichen Verfahren den nicht ausreichenden Ordnungsdienst und mangelnden Schutz des Schiedsrichters, seiner Assistenten und des Gegners im Heimspiel am 18. Februar gegen den 1. FC Dynamo Dresden. Da der Verein dem Urteil zugestimmt hat, ist es rechtskräftig.
In der 65. Spielminute waren im Dresdner Fanblock mehrere bengalische Feuer mit starker Rauchentwicklung entzündet worden. Außerdem wurden Feuerwerkskörper und Leuchtraketen ins Karlsruher Publikum und auf das Spielfeld geschossen und geworfen. Schiedsrichter Helmut Fleischer (Dachau) musste das Spiel für ungefähr zehn Minuten unterbrechen.