DFB stellt Ermittlungen gegen Riedl ein | 2004-09-28
Frankfurt/Main - Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat das Ermittlungsverfahren gegen Thomas Riedl vom 1. FC Kaiserslautern eingestellt.
Angesichts der vom Kontrollausschuss beim Wolfsburger Gegenspieler Andres DAlessandro angeforderten Stellungnahme kann kein ausreichender Beweis darüber geführt werden, dass ein absichtlicher und heftiger Schlag von Riedl in das Gesicht von DAlessandro stattgefunden hat, begründete der Ausschussvorsitzende Horst Hilpert (Bexbach) die Verfahrenseinstellung.
Riedl stand im Verdacht, beim Bundesligaspiel seines Clubs in Wolfsburg eine Tätlichkeit gegen DAlessandro begangen zu haben. Schiedsrichter Peter Sippel (München) hatte die Szene nicht beobachtet. Fernsehaufnahmen schienen zunächst einen Ellbogencheck zu bestätigen und hatten die Ermittlungen des Kontrollausschusses ausgelöst.