London - Der 2:0-Erfolg von Manchester United gegen Arsenal London hat ein Nachspiel. Wie englische Medien berichteten, hat der englische Fußball-Verband (FA) wegen angeblicher Handgreiflichkeiten im Kabinengang Untersuchungen eingeleitet.
Manchesters Ruud van Nistelrooy wurde wegen eines bösen Foul gegen den Londoner Ashley Cole nachträglich für drei Spiele gesperrt.
Laut Medienberichten sei es zu Auseinandersetzungen auf dem Weg in die Kabine gekommen, weil Arsenal-Coach Arsene Wenger dem ManU- Trainer Alex Ferguson unfreundliche Worte hinterher gerufen habe. Er habe nichts gesagt, beteuerte Wenger jedoch. Was im Kabinengang geschehen sei, habe er nicht gesehen. Berichten zufolge war Ferguson mit Suppe und Pizza beworfen worden. Englische Medien sprachen deshalb vom Kampf auf dem Buffet und vom Suppengang. FA-Sprecher Andrin Cooper sagte: Wir werden versuchen, weitere Informationen zu bekommen und schauen, ob wir dann wissen, was nach dem Spiel im Spielertunnel passiert ist.
Van Nistelrooy wurde wegen ernsten Foulspiels angeklagt. Es war ein 50:50-Zweikampf um den Ball, und in solchen Situation können zwei Spieler zusammen stoßen, sagte der Niederländer dem Boulevardblatt The Sun. Der Stürmer akzeptierte jedoch eine Sperre von drei Spielen und entschuldigte sich bei Cole, der nicht ernsthaft verletzt wurde.
Auch zwei Tage nach dem Ende der Rekord-Serie von Arsenal nach 49 Spielen ohne Niederlage war Wenger über den Club aus Manchester verärgert. Manchester United habe dem Ruf des englischen Fußballs weltweit geschadet, sagte Wenger. Wenn Fußball nicht im richtigen Geiste gespielt wird, dann kann man damit nicht einverstanden sein.
Wenger kritisierte zudem United-Jungstar Wayne Rooney, dessen Schwalbe zum 0:1 geführt habe, sowie Fouls gegen Arsenal-Angreifer Jose Antonio Reyes. Er ist förmlich aus dem Stadion heraus getreten worden, sagte Wenger. Manchester habe überhart gespielt, Schiedsrichter Mike Riley habe die Kontrolle über das Spiel verloren. Wenger muss sich für diese Aussagen vor der FA verantworten.
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