Kaiserslautern - Der Ausbau des Fritz-Walter-Stadions für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wird Mitte November unter erhöhtem Zeitdruck fortgesetzt.
Die Stadion-GmbH und die Stadt Kaiserslautern haben den Auftrag für die in Verzug geratenen Arbeiten mit einem Finanzvolumen von 45,6 Millionen Euro an die Schifferstädter Firma Heberger Bau und das Mainzer Bau-Unternehmen Hochtief vergeben.
Nach Ablauf der Einspruchsfrist am 5. November könnten die Vorbereitungen für die letzte Bauphase Anfang kommender Woche anlaufen, erklärte René C. Jäggi, Vorstandsvorsitzender des Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern. Bis November 2005 muss die Modernisierung der West-, Süd- und Nordtribüne abgeschlossen sein. Ich gehe davon aus, dass das Stadion rechtzeitig fertig wird, sagte WM-Organisationschef Franz Beckenbauer.
Jäggi rechnet mit einem fürchterlichen Jahr, in dem es für den Verein bei wichtigen Spielen auf Grund wegfallender Sitzplätze Einnahmeverluste geben wird. Wenn die Bayern kommen, fehlen vielleicht 4000 Plätze, kündigte der Schweizer an. Neben den Arbeiten an den Tribünen werde im Mai 2005 auch der komplette Stadion-Untergrund saniert. Das Fritz-Walter-Stadion, dessen Umbenennung Jäggi trotz der finanziellen Probleme des Vereins kategorisch ausschließt, wird dann eine Rasenheizung erhalten.
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