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Pokal-Erfolg macht Hansa Mut: 3:2 in Ahlen | 2004-11-10


Ahlen - Bundesliga-Schlusslicht Hansa Rostock hat im DFB- Pokal seine Talfahrt gestoppt und Trainer Juri Schlünz im Kampf um seinen Arbeitsplatz eine Atempause verschafft.

Mit dem 3:2 (2:2, 1:1)-Achtelfinalerfolg nach Verlängerung bei Zweitligist LR Ahlen schöpften die Norddeutschen neue Kraft für den Überlebenskampf in der Fußball-Bundesliga. Magnus Arvidsson (102.) markierte vor nur 5 500 Zuschauern in der 102. Minute den Siegtreffer für Hansa und verschaffte dem in die Kritik geratenen Schlünz vor dem Duell gegen den Hamburger SV etwas Luft. Rene Rydlewicz (24.) und Rade Prica (84.) für Rostock sowie Andrei (8.) und Cyrille Bella (87.) für den Zweitligisten trafen in der regulären Spielzeit.

Für die Rostocker begann das Spiel in Ahlen mit einem erneuten Tiefschlag. Schon nach acht Spielminuten hieß es 0:1: Andrei ließ Mathias Schober im Hansa-Tor bei einem Freistoß aus 18 m keine Chance. Doch trotz des angeknacksten Selbstbewusstseins steckte Hansa den Rückstand relativ gut weg und kam schon in der 24. Minute zum verdienten Ausgleich. Nachdem der Ahlener Daniel Felgenhauer den Ball vertändelt hatte, traf Rydlewicz nach Vorarbeit von Antonio di Salvo mit einem platzierten Fernschuss.

Das 1:1 wirkte bei Hansa wie ein Befreiungsschlag. Die Rostocker erspielten sich in der Folge Feldvorteile und auch die besseren Torchancen. Doch wie schon in den vergangenen Wochen erwies sich die Abschlussschwäche als größtes Manko. Di Salvo (32.) vergab freistehend vor Ahlens Torwart Bernd Meier, Arvidsson (38.) scheiterte ebenfalls. Drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff vergab Felgenhauer für Ahlen.

In der zweiten Halbzeit ließen die Rostocker nach, Ahlen erspielte sich Feldvorteile. In der 50. Minute verpassten die Gastgeber nach einem verunglückten Volleyschuss von Paulo Machado das mögliche 2:1. Der Bundesligist aus Rostock tat sich vor allem im Spielaufbau schwer. Prica traf in der 68. Minute nur die Latte. In der 84. Minute brachte der Schwede die Rostocker nach Flanke von Arvidsson mit einem Volleyschuss in Führung. Doch der eingewechselte Bella brachte den Zweitligisten bei seinem ersten Ballkontakt nur drei Minuten später ins Spiel zurück und verpasste mit einem Kopfball an die Latte Sekunde vor Ende der regulären Spielzeit den möglichen Ahlener Siegtreffer. Arvidsson (102.) erlöste schließlich die Rostocker.


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