Berlin - Im Torwartstreit der Fußball-Nationalmannschaft wird es vor dem Länderspiel in Leipzig gegen Kamerun nicht zum geplanten Gespräch zwischen Jürgen Klinsmann und Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge kommen.
Der Bundestrainer stellte aber in Berlin ein Treffen vor der Asien-Reise des Vize-Weltmeisters im Dezember in Aussicht. Wenn es Bedenken gibt, werden wir uns zusammensetzen, sagte Klinsmann beim Start des Schulprojektes zur Weltmeisterschaft 2006 Fairplay for fair life.
Der Bundestrainer ist darum bemüht, der hitzigen Torwart-Diskussion die Schärfe zu nehmen: Das wird sich ganz locker einpegeln und entwickeln, meinte der 40-Jährige. Wenige Stunden vor der Bekanntgabe seines Aufgebotes für das Kamerun-Spiel erklärte er, dass er beim letzten Heim-Länderspiel des Jahres in Leipzig an der mit den Torhütern abgesprochenen Einsatzplanung festhalten werde. Es bleibt dabei: Jens Lehmann wird spielen, Oliver Kahn auf der Bank sitzen. Dafür wird Oliver die ersten zwei Spiele bei der Asien-Reise machen, erklärte Klinsmann.
Rummenigge und er hatten sich ursprünglich für ein Treffen in Leipzig verabredet, um eine Lösung der schwierigen Situation im vom Bundestrainer neu eröffneten Konkurrenzkampf um die Nummer 1 in der Nationalmannschaft zu finden. Der Bayern-Chef hatte gefordert, das durch Klinsmanns Maßnahme entstandene Vakuum wieder zu schließen. Die Dinge sind entgleist, urteilte Rummenigge.
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