1. FC Kaiserslautern - Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr)
Im 73. Bundesliga-Duell beider Teams sind die Aussichten für den BVB so schlecht wie selten zuvor. 14 Profis fehlen den sportlich angeschlagenen Dortmundern, die in 36 Spielen auf dem Betzenberg nur sechs Mal gewinnen konnten. Die immerhin seit zwei Spielen unbesiegten Pfälzer, bei denen Nerlinger und Seitz ausfallen, können mit einem Sieg die Abstiegsränge verlassen.
VfL Wolfsburg - VfB Stuttgart (Samstag, 15.30 Uhr)
Im Schlagerspiel der 13. Runde kämpfen die Niedersachsen um ihre Spitzenposition und gegen die Negativserie gegen den VfB. Die letzten sieben Bundesligaspiele gegen Wolfsburg konnten die Schwaben allesamt gewinnen. Der letzte Wolfsburger Heimsieg liegt mehr als fünf Jahre zurück. Die Gäste müssen neben Hinkel vier weitere Spieler ersetzen, Wolfsburg tritt bis auf DAlessandro (gesperrt) in Bestbesetzung an.
Werder Bremen - Bayer Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr)
Tore sind garantiert im 25. Duell beider Teams an der Weser. In den letzten fünf Werder-Heimspielen gegen Bayer fielen 26 Tore, zuletzt sogar acht beim 6:2-Erfolg der Leverkusener, die in dieser Spielzeit mit zwei Punkten schwächste Auswärtsmannschaft sind. Franca und Ponte erhalten eine Denkpause, Juan sitzt nur auf der Bank. Bei Werder haben sich Fahrenhorst und Lagerblom zurück gemeldet.
Hannover 96 - FSV Mainz 05 (Samstag, 15.30 Uhr)
Die beiden Überraschungsteams kämpfen um den Sprung in die Top- Five der Liga. Die Gastgeber, die inklusive des Pokalerfolges gegen Dortmund sechs der sieben letzten Pflichtspiele gewannen, treten mit der zuletzt siegreichen Elf an. Die Verletzungssorgen bei den Mainzern hingegen reißen nicht ab, mindestens sechs Profis stehen in Hannover nicht zur Verfügung.
SC Freiburg - Arminia Bielefeld (Samstag, 15.30 Uhr)
Erst einmal in vier Erstligaspielen feierten die Freiburger vor über sieben Jahren einen Sieg gegen die Ostwestfalen. Die Bielefelder, die weiterhin auf Borges, Boakye und Küntzel verzichten müssen, haben unter der Woche wie die Breisgauer das Pokal- Viertelfinale erreicht. Arminia ist das drittstärkste Auswärtsteam, Freiburg bangt um den Einsatz von Willi und Berner.
Borussia Mönchengladbach - 1. FC Nürnberg (Samstag, 15.30 Uhr)
Zur Heimpremiere von Trainer Advocaat wollen die Gladbacher, bei denen Fukal und Hausweiler weiterhin fehlen, den vierten Heimsieg einfahren. Im Blickpunkt dabei steht auch der frühere Club-Spieler Kampa im Gladbacher Tor. Die Nürnberger kommen mit der Empfehlung von zwei Siegen in Serie. Hajto kehrt nach Sperre ins Team zurück. In Mintal und Neuville treffen die besten Torjäger aufeinander.
FC Schalke 04 - Hertha BSC Berlin (Samstag, 15.30 Uhr)
Neun Siege aus den letzten zehn Partien haben sich die Schalker unter Trainer Rangnick erspielt. Mit einem weiteren Punkte-Dreier winkt den Königsblauen Platz eins. Gegner Hertha hat seit 34 Jahren nicht in Gelsenkirchen gewonnen und seit 326 Minuten keinen Treffer erzielt. Allerdings haben die Berliner, die ohne Friedrich, Hartmann und van Burik antreten, die wenigsten Gegentreffer in der Liga.
VfL Bochum - FC Bayern München (Sonntag, 17.30 Uhr)
Mit nur acht Erfolgen aus 58 Begegnungen haben die Bochumer eine schwache Bilanz gegen die Bayern, die im Februar allerdings mit 1:0 besiegt werden konnten. Der Rekordmeister hat nach Siegen gegen Hannover und Stuttgart im Pokal wieder in die Erfolgsspur gefunden, muss aber auf sechs Spieler verzichten. Die Bochumer schafften erst einen Heimsieg und müssen ohne Maltritz (Sperre) auskommen.
Hansa Rostock - Hamburger SV (Sonntag, 17.30 Uhr)
Sechs Heimspiele, sechs Niederlagen: Die Bilanz von Schlusslicht Rostock ist erschreckend. Allerdings verlor Hansa keines der letzten fünf Heimspiele gegen den HSV, der unter Trainer Doll am Wochenende die erste Niederlage hinnehmen musste. Der Coach bangt um den Einsatz der Stürmer Mpenza und Takahara. Doll, Barbarez, Pieckenhagen und Beinlich feiern Wiedersehen mit ihrem Ex-Club.
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