Düsseldorf - Mit dem Höhenflug von Arminia Bielefeld in der Fußball-Bundesliga ist auch Trainer Uwe Rapolder wieder in den Mittelpunkt des Interesses gerückt.
Für mich war es unbegreiflich, dass ich 14 Monate keinen Job hatte. Da fängt man schon an zu zweifeln, sagte der Coach in einem Interview mit dem Fachmagazin kicker. Als letzte Chance nach langer Arbeitslosigkeit sieht der 46-Jährige seine Station in Ostwestfalen allerdings nicht. Durch Arminia bin ich wieder ins Geschäft gekommen. Aber ich weiß, was ich kann. Ich bin ein Top-Trainer.
Den Aufschwung mit der Bielefelder Mannschaft, die bis auf Platz sieben in der Liga und ins Pokal-Viertelfinale gestürmt ist, begründet der Trainer mit einem simplen Erfolgsgeheimnis. Viel hängt von der Organisation ab. Im Fußball bin ich ein Ordnungsfanatiker. Aber sicher ist mancher überrascht mit welcher Disziplin und Leidenschaft wir unser Ding durchziehen, meinte Rapolder, der früher als Choleriker galt. Jetzt habe ich wieder Erfolg. Diese acht Monate hier sprechen doch für sich, befand der Coach, auf den plötzlich auch andere Clubs wie Borussia Dortmund aufmerksam geworden sind. Ich bin völlig überrascht. Es gibt keinerlei Kontakt, sagte er.
Mit bislang 20 Punkten aus 13 Spielen träumen die Ostwestfalen schon von internationalen Aufgaben. Wir kommen über die Fair-Play-Wertung in den UEFA-Cup, scherzte Rapolder. Ich glaube, dass wir 40 Punkte schaffen. Für den UI-Cup bräuchte man so um die 50. Das wäre ein Quantensprung.
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