Leipzig - Die Aufstiegsentscheidung wurde am 36. Spieltag der Fußball-Regionalliga Nord vertagt. Der 1. FC Magdeburg kam zu Hause über ein 1:1 gegen Bayer Leverkusen II nicht hinaus.
Ab der 19. Minute spielte Magdeburg in Überzahl, weil Leverkusens Torwart Benedikt Fernandez wegen einer Notbremse die Rote Karte sah. Doch die Gastgeber brachten ihre späte Führung nicht über die Zeit.
Zugleich punkteten die Verfolger. Der VfL Osnabrück wahrte seine kleine Chance durch ein mühevoll erkämpftes 3:2 im Heimspiel gegen Holstein Kiel. Eine Viertelstunde vor Schluss führte Kiel noch 2:1, ehe Thomas Reichenberger das Resultat mit zwei Treffern drehte. Der Wuppertaler SV hielt sich mit einem 5:2-Heimsieg gegen Schlusslicht Wilhelmshaven die Tür nach oben weiter einen Spalt offen. Auch Dynamo Dresden ist nach einem klaren 3:0-Heimerfolg gegen Kickers Emden noch im Aufstiegsrennen. Dagegen sind die Emdener Chancen nach dieser Niederlage nur noch theoretischer Art.
Fortuna Düsseldorf gewann die Partie gegen den Hamburger SV II 3:2, beendete sie aber wie die Gäste nur zu neunt. Die Hamburger büßten Preston Zimmermann (42.) wegen einer Unsportlichkeit mit Gelb- Rot ein und Boris Leschinski (67.) sah wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte. Düsseldorf hatte ebenfalls wegen einer Tätlichkeit Markus Anfang bereits in der 27. Minute verloren. Nach dem Rückstand musste mit Oliver Barth (73./Rot) auch noch ein zweiter Düsseldorfer vorzeitig unter die Dusche.
Im Abstiegskampf müssen am meisten Kiel und Borussia Dortmund II zittern. Dortmund trennte sich zu Hause vom gleichfalls noch gefährdeten 1. FC Union Berlin 1:1. Der VfL Lübeck ist trotz eines 4:0 gegen Hertha BSC II ebenso noch nicht ganz gesichert.