Leipzig - Kickers Offenbach war in Gedanken wohl bereits in der Winterpause. Doch am 17. Spieltag der Fußball-Regionalliga Süd wurde der FSV Mainz 05 für den Tabellenführer noch zum Stolperstein.
Auch wenn der Primus mit dem 0:1 zum Ende der ersten Halbserie nun gleich zwei Niederlagen in Serie verdauen muss, bleibt die Mannschaft von Trainer Hans-Jürgen Boysen inoffizieller Herbstmeister mit drei Punkten Vorsprung vor den Sportfreunden Siegen, die den SV Darmstadt 98 mit 1:0 (0:0) bezwangen. Dahinter rangiert Verfolger TSG Hoffenheim, die den SC Pfullendorf mit 2:1 besiegte. Ein 1:1-Remis erspielte die SV Elversberg gegen den VfR Aalen und rutschte auf den dritten Platz ab.Im Amateurduell setzte sich der zu Hause ungeschlagene FC Bayern München mit 2:1 gegen den VfB Stuttgart durch.
Nicht Fisch, nicht Fleisch, dafür aber viel Existenz-Kampf bekamen die Zuschauer beim 2:2 im bayerischen Derby zwischen Jahn Regensburg und dem FC Augsburg serviert. Wir waren nach der Roten Karte gegen Sbordone mit einem Mann im Vorteil, haben aber trotzdem ein Gegentor bekommen. Ich bin froh, dass wir noch einen Punkt geholt haben, resümierte Teammanager Mario Basler nach der Partie. Das Unentschieden half am Ende keinem Team weiter. Augsburg liegt auf Platz zehn, Regensburg mit einem Zähler Abstand zur Abstiegszone auf Rang 14.
Im torreichsten Spiel gab es ein 3:3 zwischen den Stuttgarter Kickers und Aufsteiger TuS Koblenz, der zum sechsten Mal nacheinander ohne Sieg blieb. Beide hätten die drei Punkte verdient gehabt, sagte Gästecoach Milan Sasic und lobte Engagement sowie hohen Aufwand im Spiel. Seine positive Einschätzung konnte Kickers-Trainer Robin Dutt nicht ganz teilen. Zu einem Spitzenspiel gehören zwei souveräne Abwehrreihen. Die hat man heute in keiner Mannschaft gesehen, kritisierte er.
In der ersten Halbzeit war unser Spiel eine Katastrophe, schimpfte Djuradj Vasic, Coach von Verfolger SV Wehen. Weil Schlusslicht FC Nöttingen im zweiten Durchgang stark abbaute, konnten sich die ambitionierten Gäste am Freitag noch mit 3:2 durchsetzen. Das war ein Nackenschlag für uns. Nun wird alles noch schwerer, moserte sein Nöttinger Pendant Michael Wittwer.
Viel Grund zum Schimpfen hatte auch Löwen-Trainer Alfons Higl, dessen Amateure im zweiten Bayern-Derby beim 1. FC Feucht mit 0:2 den Kürzeren zogen. Es war ein Kampfspiel, tiefer Boden, enger Platz. Wir hatten Fehler im Spielaufbau. Das hat Feucht eiskalt ausgenutzt, kritisierte der Higl, dessen Mittelfeldakteur Lance Davids nach Abseitstreffer und Roter Karte wegen Tätlichkeit gegen Alberto Mendez zur tragischen Figur avancierte. Das war gutes Zeitspiel von uns. Da lassen sich die jungen Löwen schon einmal zu etwas hinreißen, meinte Feuchts Mendez mit einem Schulterzucken.
Dritter Platz für Chile bei U 20-WMFeulner fällt aus - Szabics wieder im TrainingStatistik der 2. Bundesliga - 4. SpieltagLehmann spielt in Wales - Schweinsteiger als ChefSchalke will Torwart Rost keine Freigabe erteilenGereifter Enke debütiert als Torwart-KronprinzTrainer Del Neri droht FC Porto mit KlageTrainer am 10. Liga-Spieltag im BlickpunktSchalke bestätigt Gespräche über Lincoln-TransferBerliner Senat sieht WM als Chance1595 |
1127 |
1017 |
1109 |
1734 |
13091 |
13882 |
13652 |
13935 |
13706 |