Sport News :: Fussball News

SPORT NEWS:

SPORTWETTEN:

POKER

ARCHIV:

LINK EXCHANGE:

Bilanz: Braunschweig Spitze - Wachsendes Interesse | 2004-11-29


Leipzig - Die Einstellung stimmte - nicht schön, dafür effektiv agierten die Kicker von Eintracht Braunschweig. Nach dem 18. Spieltag kann die Elf mit beruhigendem Punktepolster vor der Konkurrenz als inoffizieller Herbstmeister der Fußball-Regionalliga Nord überwintern.

Im Sturm steht mit Ahmet Kuru der treffsicherste Spieler der dritten Liga (14 Tore), hinten ließ die Abwehr nur magere 15 Gegentreffer zu, aus dem Stadion an der Hamburger Straße konnte keiner der Gegner einen Dreier entführen. Diese Phase der Meisterschaft ist nicht dazu da, Glanzfußball zu spielen. Man muss einfach nur gewinnen, resümierte Trainer Michael Krüger, der seinen Vertrag vorzeitig bis 2006 verlängerte.

Zu Beginn der Spielzeit hatte keiner der Trainer die Eintracht aus Braunschweig auf der Favoriten-Rechnung. Gleich 14 der 19 Coaches vermuteten dagegen den momentanen Dritten SC Paderborn an der Tabellenspitze. Auf eine aussichtsreiche Verfolger-Position schob sich Zweitliga-Absteiger VfB Lübeck. Wir sind auf dem richtigen Weg und werden nach der Winterpause angreifen, kündigte Trainer Stefan Böger an.

Im unteren statt wie von sieben Trainern vermutet im oberen Tabellendrittel rangiert dagegen Mit-Absteiger 1. FC Union Berlin. Rostig statt eisern präsentierte sich die Elf von Trainer Werner Voigt, der für die Rückrunde von seinen Kickern eine größere Indentifikation mit der Sache forderte. Auch in Chemnitz geht das Abstiegsgespenst um. 640 Minuten mussten die Sachsen, die auf Position 17 rangieren, auf den ersten Torerfolg warten.

Am häufigsten schnupperten die Amateure des Hamburger SV Führungsluft. Schon nach dem ersten Spieltag lagen die Hanseaten an der Tabellenspitze, an sieben weiteren Tagen schoben sich auswärts ungeschlagenen aber nicht aufstiegsberechtigten Kicker ganz nach vorn. Die Hinserie ist für uns phänomenal gelaufen. Als Amateurmannschaft ist der erste Platz natürlich nicht von so entscheidender Bedeutung, aber wir haben die Tabellenführung genossen, meinte HSV-Kapitän Volker Schmidt und betonte: Unter Druck lassen wir uns aber nicht setzen, wir verfolgen andere Ziele - etwa, dass Spieler wie René Klingbeil den Sprung in die Bundesliga schaffen.

Zuschauerkrösus der Nord-Staffel ist wie im Vorjahr der FC St. Pauli. Mit durchschnittlich 16 031 Anhängern pilgerten pro Spiel allerdings weniger Zuschauer ins Stadion am Millerntor (Vorjahr 17 663). Nach Braunschweig (13444) entpuppte sich auch Aufsteiger Fortuna Düsseldorf als Zuschauermagnet (9077), wobei die Rheinländer bei der Eröffnung der Multifunktionsarena am 10. September gegen Union Berlin (2:0) mit 38 123 Besuchern einen Regionalliga-Rekord aufstellten. Mit 733 563 Zuschauern fanden im Vergleich zum Vorjahr 63455 Fans mehr den Weg zu den 167 Partien der Hinrunde.

Bedächtig drehte sich das Trainerkarussell. Beim abstiegsbedrohten Chemnitzer FC übernahm Dirk Barsikow die Geschicke von Frank Rohde. Union Berlin entließ Frank Wormuth, für den Werner Voigt den Trainingsbetrieb weiterführte. Nach anhaltender Talfahrt entließ Fortuna Düsseldorf Trainer Massimo Morales nach dem letzten Spieltag der Hinrunde. Als Interimscoach nahm der frühere Profi Uwe Weidemann auf der Bank Platz. Thomas Doll indes wurde von den Amateuren des Hamburger SV auf den Trainerstuhl der Bundesliga-Profis befördert.


Keine Bänderverletzung bei Preuß
FC Bayern stoppt Talfahrt - 3:2 in Leverkusen
Schalke verpflichtet Bremer Ernst für fünf Jahre
Vergleich nach Wettskandal - Sapinas müssen zahlen
Thurk verlässt Cottbus - Rückkehr nach Mainz ?
Beckenbauer: DFB-Team Favorit für EM-Titel
Heimniederlage für Gladbach - Leverkusen siegt 2:0
ARD lehnt Sportschau im Abendprogramm ab
Juventus Turin verpflichtet Kokainsünder Mutu
1860 München vor Rückkehr ins Grünwalder Stadion

1067 | 1405 | 1639 | 1239 | 1751 | 13976 | 13180 | 13381 | 13873 | 13495 |