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Rostock schöpft nach 1:1 in Bielefeld neue Hoffnung | 2004-12-04


Bielefeld - Mit dem neuen Trainer Jörg Berger und nach dem 1:1 (0:0) bei Arminia Bielefeld steigt bei Hansa Rostock die Zuversicht, auch im zehnten Jahr hintereinander zu den 18 besten deutschen Fußball-Teams zu gehören.

Mit dem Punktgewinn gab der einzige ostdeutsche Erstligist die Rote Laterne in der Bundesliga an den SC Freiburg ab. Vor 21 337 Zuschauern in der SchücoArena ging Hansa durch Antonio di Salvo in der 52. Minute in Führung, Patrick Owomoyela glich zwölf Minuten später nach einer Flanke von Ervin Skela mit einem unhaltbaren Kopfballtreffer aus. Mit dem Remis konnten die Ostwestfalen ihre Serie von zuletzt drei Heimsiegen nicht fortsetzen. Für Arminia-Keeper Mathias Hain war es der 50. Bundesliga-Einsatz, der Rostocker Marcus Lantz spielte zum 150. Mal in der ersten Liga.

Im Duell des Tabellen-Siebten mit dem Schlusslicht von der Ostsee präsentierten sich beide Mannschaften über die gesamten 90 Minuten taktisch überaus diszipliniert, Torchancen blieben in der ersten Spielhälfte Mangelware. Rostock begann die Auseinandersetzung mit einem Kopfball des Schweden Marcus Allbäck, den Hain in der achten Minute allerdings parierte. Eine zum Torschuss verunglückte Flanke des Südafrikaners Delron Buckley musste Gäste-Torhüter Mathias Schober in der 16. Minute zur Ecke fausten. Bielefeld war zwar überlegen, ohne dabei zwingend zu sein.

Bielefelds Trainer Uwe Rapolder bot die gleiche Startformation wie bei der 1:2-Niederlage in Gelsenkirchen gegen Schalke 04 auf, sein Kollege Berger nahm Stürmer Antonio di Salvo und Verteidiger Delano Hill gegenüber dem 0:2 gegen Leverkusen neu in die Anfangs-Elf. Di Salvo war es dann auch, der in der 52. Minute mit seinem fünften Saisontreffer die auswärtsstarken Rostocker in Führung brachte. Zwei Tage nach seiner ersten Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft gelang Owomoyela mit einem Kopfballtreffer in der 64. Minute der Ausgleich.

Nach dem 1:1 bedrängten die Ostwestfalen das Schober-Tor weiter, doch Rostock behielt seine taktische Disziplin weitestgehend bei und ließ trotz der energischen Bielefelder Bemühungen um den vierten Heimsieg hinter einander nicht mehr viel zu.

Rapolder musste auf den erkälteten Marco Küntzel und den an einer Zerrung leidenden Bernd Rauw verzichten. Bei Rostock fehlten erneut die im Aufbautraining befindlichen Kim Madsen und Gabriel Melkam. Denis Lapaczinski konnte wegen einer Rückenverletzung nicht eingesetzt werden. In der letzten Minute forderten die Bielefelder Zuschauer nach einem vermeintlichen Foul an Fatmir Vata vehement Elfmeter, doch Schiedsrichter Peter Sippel zeigte nicht auf den Punkt.


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