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Mannschaften und Statistik zu Japan - Deutschland | 2004-12-16


Oliver Kahn: Im 75. Länderspiel selten gefordert. Eine Unsicherheit bei einer Hereingabe von Kaji (28.), als der Münchner den Ball nicht festhalten konnte. Aber zu Null spricht für einen Torwart.

Patrick Owomoyela: Der Bielefelder Neuling ging forsch zu Werke. Zweikampf- und sehr kopfballstark, aber nach vorne misslang noch einiges. Ausbaufähig.

Christian Wörns: Der Routinier ging im Freundschaftsspiel trotz Risswunde am Auge nicht raus, sondern behielt immer den Durchblick. Eine ganz solide Partie des Dortmunders.

Per Mertesacker: Mit seinen knapp zwei Metern hatte der Hannoveraner stets die Lufthoheit im deutschen Strafraum. 20 Jahre, drittes Spiel - aber schon ein Innenverteidiger mit Perspektive im DFB-Team.

Christian Schulz: Der Bremer Debütant agierte links in der Viererkette zunächst sehr unsicher. Klärte aber einmal gut per Kopf (26.) und steigerte sich nach der Pause.

Bernd Schneider: Neben Ballack lange Zeit der Aktivposten im deutschen Spiel. Sehr ballsicher und lauffreudig, aber der entscheidende Pass in die Spitze gelang dem Leverkusener selten.

Michael Ballack: Der Kapitän war bester Mann. Dreh- und Angelpunkt mit großem Aktionsradius. Hätte sein Team früh in Führung bringen müssen (15.). Sein Freistoß führte zum 1:0 von Klose, sein gefühlvolles Traumtor entschied die Partie.

Fabian Ernst: Der Bremer stopfte im Mittelfeld oft die Löcher nach hinten, schirmte den offensiven Ballack ab. Nach vorne ohne Ideen.

Gerald Asamoah: Auf dem rechten Flügel deutlich aktiver und auch wirksamer als Podolski links. Viel mehr eingebunden, dribbelstark.

Miroslav Klose: Rackerte im Sturmzentrum. Bereitete Ballacks Doppelchance glänzend vor (15.), stand goldrichtig beim Abstauber zum 1:0. Legte kurz vor Schluss sein 20. Länderspiel-Tor nach.

Lukas Podolski: Erstmals stand der jüngste deutsche Spieler in der Anfangself. Mühte sich im 6. Länderspiel als Linksaußen, aber ohne Durchschlagskraft und Bindung zu den Nebenleuten.

Bastian Schweinsteiger: Kam nach einer Stunde für Podolski. Führte sich mit einem gefährlichen Schlenzer gut ein (65.).

Tim Borowski: Löste Schneider ab. Half im Mittelfeld, den Sieg zu sichern.

Marco Engelhardt: Klinsmann schickte den Lauterer nach dem 2:0 auch noch als 8. Debütanten in seiner Amtszeit aufs Feld. Fügte sich nahtlos ein.


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