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Straka als Trainer von Sparta Prag entlassen | 2004-12-16


Prag - Unter tumultartigen Umständen ist Ex-Bundesliga-Profi Frantisek Straka überraschend als Trainer von Tschechiens Fußball-Rekordmeister Sparta Prag entlassen worden.

Ein Polizei-Kordon musste Strakas Nachfolger Jaroslav Hrebik vor wütenden Fans schützen, als dieser auf dem Vereinsgelände der Presse vorgestellt wurde. Grund für den Wechsel seien die fünf Niederlagen in der Champions League, hieß es von Vereinsseite. Ich bin schockiert, sagte Straka der dpa nach seiner Entlassung.

Aus dem Umfeld des 46-Jährigen verlautete, dass er sich als Trainer vehement gegen den sofortigen Wechsel wichtiger Sparta-Spieler ins Ausland ausgesprochen und damit die Vereinsführung verärgert hatte. Straka hatte das Amt im März übernommen und einen Vertrag bis Sommer 2005. Hrebik war zuletzt bei Dynamo Moskau tätig. Sparta war vor wenigen Tagen mit neun Punkten Vorsprung Herbstmeister geworden. Ich habe versucht, zu allen anständig zu sein, aber das war wohl nicht willkommen, kommentierte Straka bitter.

Er spielte zwischen 1988 und 1998 unter anderen für Borussia Mönchengladbach und Hansa Rostock. Bei Sparta sind derzeit die Ex-Bundesliga-Profis Jan Simak (Bayer Leverkusen), Jiri Nemec (FC Schalke 04) und Miroslav Baranek (1.FC Köln) tätig.


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