Hamburg - Nach nur 16 Tagen Weihnachtsurlaub hat der Hamburger SV das Training wieder aufgenommen und eine klare Ausrichtung für die Rückrunde der Fußball-Bundesliga formuliert.
Wir wollen uns nach oben orientieren und ein paar Plätze besser dastehen als im Moment, sagte Trainer Thomas Doll. Zwar vermied der 38-Jährige bewusst das Wort UEFA-Cup. Doch nach einer kompakten und harten Vorbereitung will der Tabellen-Neunte den Aufwärtstrend der letzten Spiele fortsetzen. Seit Doll den HSV im Oktober als Klaus Toppmöllers Nachfolger am Tabellenende übernommen hat, verlor das Team nur zwei von neun Spielen und holte 18 Punkte.
Ohne Emile Mpenza und Naohiro Takahara, die aus privaten Gründen erst am 2. Januar nach Hamburg kommen, starteten die Profis mit einem Waldlauf in die 24-tägige Trainingsphase bis zum ersten Spiel am 21. Januar bei Bayern München.
Eine Absage gab es für den Hamburger SV laut Vereinssprecher Jörn Wolf von Talent Piotr Trochowski. Noch am Vormittag hatte sich Doll mit dem auch vom VfB Stuttgart heftig umworbenen Mittelfeldakteur getroffen. Wir hatten ein sehr positives Gespräch. Er ist ein interessanter, junger Spieler und ein Hamburger Jung, sagte Doll über den früheren Akteur des FC St. Pauli.
Nach insgesamt acht Monaten Pause wegen eines Fußbruches meldete sich Stürmer Benjamin Lauth schmerzfrei zurück. Er soll sich nur freuen, dass er beschwerdefrei ist, alles andere kommt von ganz allein, meinte Doll. So soll Lauth auch erst im Trainingslager (5. - 12. Januar im spanischen La Manga) mit der Mannschaft trainieren.