Hamburg - Die Verschuldung des Börsen notierten Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund hat nach Aussage seines früheren Präsidenten Gerd Niebaum deutlich abgenommen.
Es ist definitiv falsch, Verbindlichkeiten in Höhe von 140 Millionen Euro hochzurechnen. Tatsache ist, dass wir zum 31. Dezember 2004 weniger Verbindlichkeiten hatten als zum 30. Juni 2004, sagte der Geschäftsführer der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Allein an Bankverbindlichkeiten haben wir in diesem halben Jahr 40 Prozent abgebaut.
Niebaum geht davon aus, dass dem BVB auch für die kommende Spielzeit die Bundesliga-Lizenz erteilt wird. Wir haben als einer von wenigen Vereinen in Deutschland ein positives Eigenkapital. Wir sind nicht überschuldet, bekräftigte er.