Dubai - Trainer Petrik Sander hat zum Ende des Machtkampfes beim Zweitligisten Energie Cottbus aufgefordert, Manager Klaus Stabach rückte die Arbeitsplätze beim Lausitzer Club in den Fokus aller Bemühungen.
Das sind Nebenkriegsschauplätze, die man nicht braucht, wenn man mit dem Rücken zur Wand steht. Für das Ziel, Profifußball in Cottbus zu erhalten, muss man Animositäten und Namen bei Seite lassen, da geht es nur um die Sache, sagte Sander der dpa zu den jüngsten Querelen. Einige Sponsoren hatten neue Leistungen für den finanziell angeschlagenen Verein an die sofortige Beurlaubung von Manager Klaus Stabach geknüpft.
Wenn die Sparkasse morgen drei Millionen Euro gibt, bin ich weg. Ich will, dass die Arbeitsplätze gesichert werden, erklärte Stabach im Trainingslager der Lausitzer in Dubai. Für ihn sei das Kapitel FC Energie am 30. Juni beendet, allerdings seien die kommenden Wochen entscheidend für die Zukunft des ehemaligen Erstligisten, dem derzeit sportlich und wirtschaftlich der K.o. droht. Ein hoher sechsstelliger Betrag soll im laufenden Etat fehlen.
Sander monierte, dass keiner der Sponsoren, die ein Veränderungen im Verein wollen, mit ihm als sportlich Verantwortlichen gesprochen hätten. Das bedaure ich. Denn das Wichtigste ist erst einmal die Mannschaft auf dem Platz, denn die muss die Punkte holen und das notwendige Geld einspielen. Deshalb hat mich das gestört, betonte der ehemalige Assistent des beurlaubten Cheftrainers Eduard Geyer.
Und große Aufgaben gibt es nicht nur bei der finanziellen Sanierung. So laufen nach den Blitz-Transfers von Michael Thurk und Laurentiu Reghecampf im Sommer bei 14 von 22 Spielern, die jetzt mit in Dubai sind, die Verträge aus.
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