Kaiserslautern - Mit einem skandinavischen Duo in der sportlichen Führung will der 1. FC Kaiserslautern in der kommenden Saison einen neuen Anlauf in Richtung Fußball-Bundesliga unternehmen.
Der pfälzische Traditionsclub präsentierte nach dem 2:2 (0:1) im letzten Saisonspiel gegen den 1. FC Köln den Norweger Kjetil-André Rekdal als neuen Trainer. Rekdal unterschrieb einen Dreijahresvertrag und soll zusammen mit dem dänischen Sportdirektor Michael Schjönberg in den kommenden Wochen ein schlagkräftiges Team auf die Beine stellen, das um den Aufstieg ins Oberhaus mitspielen kann. Der Norweger löst Interimstrainer Wolfgang Funkel ab, über dessen Zukunft wie beim zweiten Co-Trainer Gerald Ehrmann in der kommenden Woche entschieden werden soll.
Wir sind überzeugt davon, mit Herrn Rekdal den richtigen Mann verpflichtet zu haben. Wir haben uns viele Trainer angeschaut, am Ende hat uns Herr Rekdal aber mit seinen Ideen überzeugt, sagte Lauterns Vorstandsvorsitzender Erwin Göbel. Rekdal, der derzeit noch beim belgischen Erstligisten Lierse SK unter Vertrag steht und dort in der Relegation um den Klassenerhalt in der belgischen Jupiler League kämpft, freut sich auf sein Engagement in der Pfalz. Ich komme zu einem Traditionsverein mit tollen Fans, der eigentlich in die Bundesliga gehört, meinte der Norweger.
Die Aufgabe wird nicht einfach, weil wir zehn bis zwölf Spieler ersetzen müssen. Ich will aber dafür sorgen, dass Kaiserslautern wieder in die Bundesliga zurückkehrt und dort eine gute Rolle spielt, erklärte der neue FCK-Coach, der in der Bundesliga 73 Spiele für Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach bestritt. Als Zugang gab er den Freiburger Abwehrspieler Boubacar Diarra bekannt.
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