Rangnick kontert: Keine zockenden Hasardeure | 2005-01-13
Gelsenkirchen - Trainer Ralf Rangnick hat die Kritik von Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß an der Finanzpolitik des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 zurückgewiesen.
In Vizepräsident Josef Schnusenberg, Geschäftsführer Peter Peters und Manager Rudi Assauer haben wir keine zockenden Hasardeure am Werk. Ich glaube kaum, dass Uli Hoeneß Einblick in unsere Geschäftsbücher hat, sagte Rangnick in Gelsenkirchen.
Die von Hoeneß tags zuvor in Dubai geäußerten Unterstellungen und Vorwürfe in Richtung Assauers und des FC Schalke 04 kann der Schwabe nicht nachvollziehen. Im Gegenteil: Schalke achtet bei Transfers sehr darauf, ablösefreie Spieler zu verpflichten, sagte Ranknick. Bemerkenswert und richtig findet der Trainer, der die Knappen in der Hinrunde auf den zweiten Tabellenplatz hinter den punktgleichen Bayern führte, die Aussagen von Schalkes Torhüter Frank Rost. Es ist auffällig, wie häufig Uli Hoeneß und Trainer Felix Magath zuletzt den Namen Schalke 04 nennen. Das zeigt den großen Respekt und dass sie uns ernst nehmen, hatte Rost in einem Interview erklärt.