Schalke weist Prager Ansprüche zurück | 2005-01-17
Gelsenkirchen - Der FC Schalke 04 hat die Ansprüche des tschechischen Erstligisten Slavia Prag auf eine Ablösesumme für Fußball-Profi Filip Trojan zurückgewiesen. Es gibt derzeit keine rechtskräftige Forderung von Slavia Prag, erklärte Schalkes Geschäftsführer Peter Penders.
Trojan, seit dieser Saison beim VfL Bochum, sei bereits als 16- Jähriger zum FC Schalke gekommen, sei ausgebildet worden und habe erst 2002 einen Lizenzspielervertrag unterschrieben. Wir sind der begründeten Auffassung, dass Slavia Prag dafür nichts zusteht, stellte Penders fest.
Der Slavia-Vorsitzende Vladimir Leska sieht das anders und fordert 500 000 Euro für seinen früheren Spieler. Die seitens der Tschechen genannte Summe sei völlig aus der Luft gegriffen, sagte Penders. Der Fall wird nun vor dem internationalen Sportgericht CAS (Court of Arbitration for Sport) im schweizerischen Lausanne entschieden.