Lübeck - Der VfB Lübeck hat in der 2. Fußball-Bundesliga beim 2:2 (1:0) gegen den Karlsruher SC den dritten Heimsieg in Folge leichtfertig verspielt. Bis zur 71. Minute führte der VfB mit 2:0, ehe die Gäste noch glücklich ausgleichen konnten.
Beide Team hatten vor 8500 Zuschauern auf der Lohmühle einen mühseligen Start. Die erste Torchance gab es erst in der 31. Minute, als Daniel Thioune für den VfB neben das Tor schoss. Zehn Minuten später musste Thioune wegen eines Verdachts auf Knöchelbruchs ausgewechselt werden, für ihn kam Daniel Bärwolf zum Einsatz.
Eine Minute vor der Pause verwandelte Timo Achenbach mit seinem vierten Saisontreffer einen Freistoß zur verdienten Lübecker Pausenführung, Silvio Adzic fälschte den Ball noch unhaltbar für Torwart Martin Fischer ab. Der VfB Lübeck war auch ohne seine beiden verletzten Stars Ferydoon Zandi und Jens Scharping dominierend. Neun Minuten nach der Pause erzielte Adzic nach einem schönen Pass von Daniel Bärwolf das 2:0 für den VfB.
Der KSC enttäuschte 70 Minuten lang auf der ganzen Linie und bleibt im Jahr 2004 in fremden Stadien weiter ohne Sieg. Der starke Torjäger Conor Casey traf mit seinem 13. Saisontor in der 71. Minute zum 1:2-Anschluss für Gäste. Acht Minuten vor dem Ende schaffte der Schweizer Abwehrspieler Mario Eggimann das überraschende 2:2 und sah nur 50 Sekunden später nach einem groben Foul an Bärwolf die Gelb- Rote Karte.