Aue - Der FC Erzgebirge Aue hat das Ost-Duell in der 2. Fußball-Bundesliga gegen den Aufstiegsaspiranten FC Energie Cottbus mit 1:0 (0:0) gewonnen. Damit ist Aue seit sieben Spielen ungeschlagen, während die Lausitzer weiter um den Aufstieg bangen müssen.
Die emotionsgeladene Partie begann im ausverkauften Erzgebirgsstadion vor 16 500 Zuschauern beiderseits verhalten. Für die erste Aufregung sorgte Schiedsrichter Torsten Koop (Lüttenmark), als er ein Handspiel von Energie-Kapitän Christian Beeck im Strafraum übersah (10.). Es dauerte bis zur 32. Minute, ehe es die erste Torchance gab. Nikolce Noveski köpfte einen Freistoß von Skerdilaid Curri am Gäste-Tor vorbei. Erst kurz vor der Pause gab es die erste Möglichkeit für die Lausitzer, als Vragel da Silva allein vor Jörg Hahnel auftauchte.
Die zweite Hälfte begann mit zwei Unterbrechungen, da Cottbusser Anhänger Feuerwerkskörper auf das Spielfeld warfen. Erst nach einem Polizeieinsatz und beruhigenden Worten von Energie-Präsident Dieter Krein, der in die Fankurve ging, konnte die Partie fortgesetzt werden. Die Entscheidung fiel nach einem 25-Meter-Freistoß von Matthias Heidrich an den Pfosten. Den Abpraller verwandelte Ronny Jank (67.). Danach hätte Aue sogar vorzeitig das Spiel entscheiden können, als Curri (70.) nur die Latte traf. Selbst nach Gelb-Rot für Zwetomir Tschipew (74.) blieben die Gastgeber das deutlich bessere Team.