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Guter EM-Start für U 21-Junioren: 2:1 gegen die Schweiz | 2004-05-28


Mainz - Deutschlands U-21-Junioren sind vielversprechend in die Europameisterschaft im eigenen Land gestartet. Gegen die Schweiz kam die Elf von Trainer Ulli Stielike in Mainz in ihrem Auftaktspiel in der Vorrundengruppe B zu einem 2:1 (1:0)- Erfolg.

Der Mainzer Benjamin Auer brachte das Team des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bei seinem Heimspiel vor 12 240 Zuschauern in der 21. Spielminute mit einem herrlichen Kopfball-Tor auf Erfolgskurs. Thomas Hitzlsperger (63.) besorgte das 2:0, ehe David Degen (75.) der Anschlusstreffer gelang.

Ich bin heilfroh, dass wir dieses Spiel gewonnen haben, sagte Stielike. Die Schweiz hat uns durch ihre Kompaktheit alles abverlangt. Nach dem Anschlusstreffer ist es noch zu einer Zitterpartie geworden. Nächster Gegner der deutschen Mannschaft auf dem Weg zum angestrebten Titel und zur Olympia-Qualifikation ist Schweden.

Die Auftakt-Partie begann für die Stielike-Elf mit einem Schreckschuss. Doch Torwart Tim Wiese (Kaiserslautern) war zur Stelle, als der Schweizer Johan Vonlanthen nach nur zehn Sekunden frei zum Schuss kam. Nach einer Viertelstunde hatte die deutsche Elf ins Spiel gefunden und diktierte meist das Geschehen auf dem Spielfeld.

Der Leverkusener Hanno Balitsch scheiterte in der 16. Minute an dem Schweizer Torwart Wölfli. Die erste große Tormöglichkeit brachte die Führung. Auer erwischte Wölfli auf dem falschen Fuß und köpfte ungehindert zum 1:0 ein.

Auch mit Beginn der zweiten Halbzeit machten die Deutschen Druck. Doch mit Spieldauer kamen die Schweizer auf. Hitzlsperger von Aston Villa sorgte in der 63. Minute für einen scheinbar beruhigenden Vorsprung. Nachdem Auer und der Münchner Bastian Schweinsteiger vergeben hatten, vollendete er zum 2:0. Jubelnd riss Ulli Stielike die Arme hoch. Der Stuttgarter Christian Tiffert verpasste das mögliche 3:0, als er in der 73. Minute nur den Pfosten traf. Nur zwei Minuten später fiel der Schweizer Anschlusstreffer durch den eingewechselten David Degen. Die deutsche Elf musste wieder zittern.

Verzichten musste Stielike auf Lukas Podolski. Der 18-Jährige hatte sich am Donnerstag beim Training eine Leistenzerrung zugezogen. DFB-Teamchef Rudi Völler machte dem Kölner dennoch Hoffnung auf eine Teilnahme an der Fußball-Europameisterschaft in Portugal. Ein Einsatz Podolskis schon gegen Schweden ist nicht ausgeschlossen.


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