Horst Heinrichs: Für Alemannia Aachen ein grandioses Ereignis | 2004-05-30
Wie beurteilen Sie den Ausgang des Pokal-Endspiels?
Heinrichs: Für Alemannia Aachen war das ein grandioses Ereignis. Es ist schade, dass die Mannschaft den Lohn für ihre tollen Leistungen nicht ernten konnte. Enttäuschung ist natürlich auch da, schließlich haben wir schon zum dritten Mal ein Finale verloren. Aber die Mannschaft hat einen unheimlichen Charakter gezeigt.
Wie wird sich diese Mannschaft personell verändern?
Heinrichs: Im Moment gehe ich davon aus, dass uns einige ältere Spieler verlassen werden. Wir müssen wieder eine schlagkräftige Truppe zusammen stellen. Unser Ziel ist es, in der Zweiten Liga im ersten Tabellendrittel mitzuspielen. Das, was wir erreicht haben, macht uns stolz.
Vor dem Finale gab es Querelen um Trainer Jörg Berger und um Karlheinz Pflipsen. Was wird aus Beiden?
Heinrichs: Über Karlheinz Pflipsen werden wir uns noch unterhalten. Und nach meinen Kenntnissen bleibt Jörg Berger unser Trainer. Auch Jörg Schmadtke wird als Sportdirektor bei uns bleiben. All diese Dinge werden wir zügig regeln und nichts auf die lange Bank schieben. Aber wie das mit Pflipsen abgelaufen ist, das hat mir nicht gefallen, und deshalb habe ich mich eingemischt.